Treppenlifte mieten statt kaufen – eine sinnvolle Alternative?

Treppenlifte mieten oder kaufenHeute fahren auf Deutschlands Straßen sehr viele Privatfahrzeuge, die geleast und nicht gekauft sind. Gegen eine einmalige Sonderzahlung von wenigen tausend Euro und überschaubare monatliche Leasingraten können sich Verbraucher hochwertige neue Autos leisten, während der Barkauf oft eine finanzielle Überforderung darstellt. Da liegt die Idee nahe, auch einen Treppenlift komfortabel zu leasen, statt zu kaufen.Doch das Prinzip mieten statt kaufen bewährt sich bei Treppenaufzügen nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Treppenlifte mieten – so funktioniert das Leasing eines Treppenlifts

Senioren, die sich für das Anmieten eines Treppenlifts entscheiden, schließen mit dem Anbieter einen Vertrag, der in der Regel eine Laufzeit von mehreren Jahren hat. Sowohl neue als auch gebrauchte Treppenlifte können geleast werden. Der Kunde leistet wie beim Autoleasing eine Einmalzahlung zu Vertragsbeginn. Deren Höhe hängt vom ausgewählten Liftmodell, vor allem aber auch vom Montageaufwand ab.

Als Faustregel gilt, dass der Einbau eines Treppenlifts umso komplizierter und damit teurer ausfällt, umso mehr der Treppenlauf vom Ideal einer relativ kurzen, geraden Treppe abweicht. Während der Laufzeit zahlen die Kunden feste monatliche Beträge, mit denen sowohl die Zurverfügungstellung des Lifts als auch regelmäßig stattfindende Wartungsarbeiten abgegolten werden. Nach Beendigung der Laufzeit kann der Kunde den Vertrag verlängern oder sich für den kostenlosen Abbau des Lifts durch den Anbieter entscheiden.

Vorteile des Leasings

Vorausgesetzt, die Anfangsrate ist nicht zu hoch, stellt das Leasing eine wesentlich geringere finanzielle Belastung dar als der Kauf eines Treppenlifts. Auf diese Weise schonen Senioren ihre Reserven, die sie eventuell für andere Zwecke benötigen. Viele Verbraucher schätzen auch das vertraglich vereinbarte Service-Angebot.

Sie können sich darauf verlassen, dass der geleaste Treppenlift regelmäßig gewartet wird. Außerdem haben Sie die Garantie, dass ein defekter Aufzug notfalls auf Kosten des Anbieters durch einen neuen ersetzt wird, unabhängig von den gesetzlichen Gewährleistungsfristen.

Nachteile des Leasings

Bei schwierigen Montagearbeiten fällt die Einmalzahlung so hoch aus, dass der Unterschied zum Kauf nicht wirklich lohnend ist. Außerdem bindet man sich mit dem abgeschlossenen Leasingvertrag hinsichtlich der Serviceleistungen für lange Zeit an den Treppenlift Anbieter. Wer unzufrieden ist, hat kaum die Möglichkeit, den Vertrag ohne große Verluste vorzeitig zu beenden.

Darüber hinaus ist man bei einer Verlängerung des Leasingvertrags gezwungen, auch eine Verschlechterung der Konditionen beziehungsweise sehr viel höhere Leasingprämien zu akzeptieren, weil eine Demontage und ein Neueinbau zu aufwendig wären. Nicht zuletzt sollten Senioren auch bedenken, dass ein Treppenlift den Wert einer Immobilie steigern kann. Dies gilt insbesondere für Häuser und Wohnungen, die auch ansonsten durch Barrierefreiheit alten- und behindertengerecht sind.

Treppenlift mieten: das Fazit

Das Leasing eines Treppenlifts kann bei unkompliziertem Einbau sinnvoll sein, insbesondere wenn nur wenig Geld zur Verfügung steht. Bei ungewöhnlichem Treppenverlauf oder Sonderwünschen lohnt es sich dagegen eher nicht, einen Treppenaufzug anzumieten statt zu kaufen.

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Bildquelle: Janina Dierks – Fotolia

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